_Magen.png

Magenspiegelung (Gastroskopie)

Bei der Magenspiegelung betrachten wir Speiseröhre, Magen und den Zwölffingerdarm bis in die abführende Schlinge hinein; diese Spiegelung ist die häufigste und wichtigste Untersuchungsmethode zur Klärung von Krankheiten im oberen Verdauungstrakt.

Haben Sie Bauchschmerzen wie Völlegefühl, Sodbrennen, Erbrechen, Schluckbeschwerden, Übelkeit, Teerstühle, Bluterbrechen, Fremdkörpergefühl in der Speiseröhre oder anhaltenden Hustenreiz, wird Ihnen der Hausarzt gegebenenfalls eine Magenspiegelung empfehlen.

Bei der Spiegelung werden die Abschnitte der Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm genau angesehen und ggf. mittels einer Biopsiezange kleine Gewebeproben – für Sie völlig schmerzlos – zur feingeweblichen Untersuchung entnommen. Dabei wird der Frage möglicher krankhafter Schleimhautveränderungen, einer Helicobacter pylori-Infektion gegebenenfalls auch einer Glutenallergie nachgegangen.

Ihr Hausarzt erhält meist noch am Untersuchungstag den ärztlichen Befundbericht sowie bis spätestens drei Tage nach der Spiegelung das histologische Ergebnis und wird Sie ggf. entsprechend therapieren.

zertifikat_weiss.png

Neueste Technik

Die Dickdarm- und Magen-spiegelungen werden jeweils mittels eines Videoendoskopiegerätes durchgeführt, dessen Bilder von einem Videochip aus auf einen Wandmonitor gesandt werden. Gleichzeitig werden die Bilder digital archiviert.

Unsere Endoskope

Wir verwenden ausschließlich hochmoderne, bis maximal drei Jahre alte Videoendoskope.

Ablauf der Magenspiegelung

Vor dieser Untersuchung müssen Sie nüchtern sein, d. h. Sie dürfen mindestens 6 Stunden vorher nichts mehr essen. Bis etwa 2 Stunden vorher dürfen noch klare Flüssigkeiten wie Tee oder Wasser getrunken werden.

Für die Untersuchung wird das Gastroskop, ein flexibles, schlauchartiges Instrument durch den Mund-Rachenraum vorsichtig eingeführt und in die Speiseröhre , den Magen bis zum Zwölffingerdarm (Duodenum) vorgeschoben. Das Gerät besitzt eine Lichtquelle und einen Mikrochip, mit dem die Schleimhaut angeschaut und untersucht werden kann.

Die Spiegelung wird jedes Jahr weltweit millionenfach durchgeführt, sie ist weitestgehend risikoarm.

Um die Untersuchung für Sie so angenehm wie möglich zu machen, können Sie eine Kurznarkose erhalten, allerdings dürfen Sie aufgrund dessen innerhalb der nächsten 12 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Vor der Untersuchung

6h vorher nicht essen
2h vorher nicht trinken

Während der Untersuchung

Dauer der Untersuchung einschließlich Abschlussbesprechung:
ca. 1-1,5 h

Nach der Untersuchung

12h keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr